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Während die Natur sich noch im tiefsten Winterschlaf befindet, lassen wir Menschen uns schon wieder vollkommen kirre machen. Neues Jahr, neues Glück! Jetzt oder nie! Auf los geht’s los! Veränderung! Neubeginn! Alles auf los!


Und schnell weiter mit der Selbstoptimierung, schließlich steht der Sommer quasi vor der Türe und die Bikinifigur muss sitzen. Hahaha.


Ganz ehrlich: zum Lachen ist mir dabei nicht. Vor Weihnachten war der Perfektionszwang bis zur Erschöpfung allgegenwärtig und jetzt geht’s grad so weiter mit dem ganzen Neujahrsgedöns. Tulpen zum symbolischen Frühlingsbeginn an Neujahr?! Mir rollen sich dabei schon seit vielen Jahren die Fußnägel und je bewusster, je verbundener ich mit der Natur und dem Leben bin, desto mehr fühle ich auch das tiefe Verständnis dahinter. Was ich immer schon leise in mir ahnte, wurde Jahr um Jahr zur verinnerlichten Lebensphilosophie. Ich lasse mich nicht mehr fremdsteuern. Nicht von den Medien und nicht von der breiten Masse. Ich mache da nicht mehr mit. Denn kaum etwas ist heilsamer, als den eigenen, der Natur nahen, Rhythmus wiederzuentdecken. Für ein Leben mit der Natur, statt gegen sie. Und wenn es nur in kleinen Dingen, in kleinen Veränderungen geschieht. Das ist eine Haltung, die uns allen zuträglich wäre.


Die Natur macht es vor – warum schauen wir uns davon nicht viel mehr ab?


Stattdessen pushen wir uns durch den Winter, als wäre er Staatsfeind Nummer 1. Zuerst der Weihnachtswahnsinn, dann nahtlos weiter mit den ach so guten Vorsätzen – Hand aufs Herz, erinnerst Du Dich an Deine überhaupt noch? Puh, und jetzt also diese „Bald ist Frühling!“-Durchhalteparolen. Ein frierendes Bund Tulpen macht noch keinen Frühling!


Warum fällt es uns so schwer den Winter und die Dunkelheit zu lieben?


Im Oktober können sich noch viele für Hygge und die kommende Plätzchenzeit erwärmen, aber schon im Januar dann wird alles auf links gedreht, ausgepowert und gedetoxt was das Zeugs hält. Und durch dieses antizyklische Verhalten verschenken wir eine wundervolle Chance.


Denn jetzt ist die Zeit um Resilienz aufzubauen. Jetzt braucht unser psychisches und physisches Immunsystem unsere Unterstützung. Jetzt gilt es Kraft zu schöpfen um alle unsere Vorhaben gut und kraftvoll bewältigen zu können.


Innehalten. Rückzug. Ausruhen.

Visionen spinnen. Den Samen, den Du im Frühjahr erblühen lassen möchtest, nähren und hüten. Das sind die Dinge, die jetzt dran sind.


In der Dunkelheit bergen wir unsere lichtvollsten Schätze." Evelyn Schmitz


Die Natur zeigt sich derweil vollkommen entblößt und gibt den ungeschönten Blick frei auf alles was ist. Auf alles was trägt, genauso auf alles was schwächt. Wer im Herbst leicht losgelassen hat, blickt nun auf eine gewisse Leere. Eine Leere, die unserer Essenz gleichkommt, denn aus ihr entsteht alles Neue, das kommt. Deswegen ist die Leere des Winters so wesentlich und untrennbar mit dem Leben verbunden. Und ja, je weniger Ablenkungen im Außen sind, desto ehrlicher und heilsamer wird diese Reise in unsere ureigene Tiefe. Die Konfrontation mit dieser Leere kann einiges an alten Ängsten nach oben befördern. Und genau so ist es auch gedacht, so heilen wir. Nur wenn wir uns den inneren Fragen stellen, kann Transformation, kann Veränderung stattfinden.


Lebe ich meine Berufung, mein Gold?

Lebe ich das Leben, das ich leben will?

Wache ich jeden Morgen in dem Leben auf, in dem ich leben will?


Der Winter stellt die ganz großen Fragen.

Und es geht darum mit diesen Fragen in die winterliche Stille einzutauchen. Die Fragen nicht nur auszuhalten, sondern sie zu lieben, zu umarmen und in uns als Schatz zu hüten. Daraus entstehen Deine neue Vision und auch Deine nächste Version. Radikales Einlassen auf die Tiefe ist hier der Türöffner zur inneren Goldkammer.


Diesen Raum für Dich zu halten ist das größte Geschenk, das Du Dir zu dieser Zeit selbst machen kannst.


Dem aus sich Werdenden lauschen – dem Weg des Wesens in die Welt – wie will es verwirklicht werden?“ Martin Buber

Und hab keine Angst, es geht nicht darum, dass Du nun bis zum Frühling in einen Bärenschlaf fällst, Dauerurlaub machst oder gar die Arbeit kündigst. All diese Prozesse finden mitten im Leben, mitten im Alltag statt. Unser Leben ist die Übungsmatte, dort finden wir unsere höchsten Möglichkeiten – so wir bereit sind, all dem Raum zu öffnen.



Raum für Dich


Um Raum für Dich zu öffnen, ist es meist unumgänglich, aufzuräumen. Dein Leben ist wie ein Zimmer oder ein Haus: wenn Platz fehlt, dann ist Ausmisten und Aufräumen dran. Irgendwas muss raus, denn nur so kann neuer Raum, freier Space entstehen.


Und so ist auch einer der ersten Schritte in der Arbeit mit mir, ehrlich hinzuschauen.


Was raubt Dir Energie?

Wo vergeudest Du womöglich sogar Deine wertvolle Lebenskraft?

Welcher Bereich in Deinem Leben bringt den größten Stress?

Was kannst Du lassen, um Raum für Dich entstehen zu lassen?


Auch auf der ganz greifbaren, irdischen Ebene kannst Du diese Phase wundervoll unterstützen. Kleiner Spoiler: Diäten und radikale Reduktionen sind definitiv nicht das Mittel der Wahl! Damit würdest Du großen Stress in Deinem gesamten System erzeugen und dadurch verhindern, dass Du Dich noch ein wenig mehr in die Dunkelheit und Kargheit hineinentspannen kannst. Und dabei im Vertrauen zu bleiben, dass auch der nächste Frühling ganz sicher kommt.


Wenn Du dennoch Lust hast in einem Bereich Deines Lebens aufzuräumen und die „weniger ist mehr“ Attitüde hineinzubringen, empfehle ich Dir eher die Beschäftigung mit Deinem äußeren Raum. Auch dafür ist jetzt eine wunderbar unterstützende Zeit.


Ist Dein Zuhause Dein Kraftort?

Befriedigst Du Deine Wohn-Bedürfnisse?

Wie möchtest Du Dich zuhause fühlen?

Wovon gibt es zu viel und wovon zu wenig?


Du kannst gerade jetzt aus der Stille und aus der Leere heraus gut hinspüren was Du wirklich brauchst, wonach Du Dich sehnst und wie Du wirklich wohnen möchtest. Und dann ist es wundervoll, wenn Du fürs Frühjahr vielleicht den einen oder anderen Renovierungs- oder Entrümplungsplan schmiedest.



Die Kunst zu Überwintern


Wärmende, gut erdende Speisen dienen uns jetzt im Moment noch sehr. Auch Massagen mit warmen Ölen, sowie sanfte Bewegungseinheiten sind ausgezeichnet. Frühes Schlafen, überhaupt mehr Schlafen als sonst üblich. Atemübungen. Journaling. Ätherische Öle. Meditation. Reflektion. Kontemplation. Die Verbindung zu Deinem Herzen pflegen. Raum für Dich öffnen.


All das sind nährende Selbstfürsorge-Maßnahmen, mit denen Du Dich auf den Rhythmus der Natur einschwingen und verbinden kannst.


Und ja, diese Hinwendung zum Winter in all seinen Facetten, dieses sich Einlassen auf diese Zeitqualität und allem was sie mit sich bringt, all das geht auch mitten im Arbeitsalltag. Ich erfahre oft, dass es da große Missverständnisse gibt. Es braucht keine stundenlangen Rituale und großes Brimborium. Wenn Du Zeit und Muse dafür hast – wundervoll! Wenn nicht, dann ist ein tägliches Mini-Ritual allemal besser als kein Ritual. In meinem Verständnis geht es um die Momente des bewussten Innehaltens, der Hinwendung zu uns selbst, unseren Bedürfnissen, Visionen und Sehnsüchten. Ein, zwei bewusst durchgeführte Atemzüge öffnen die Türe zu Dir selbst, mehr braucht es oft gar nicht. Regelmäßige Ruhepausen sind die Basis von allem Sein. Damit bauen wir Resilienz auf und nähren unsere Schöpferkraft. Wir brauchen die bewusst gewählte Stille. Heutzutage mehr denn je!


Und der Winter ist eine Einladung zum Winterschlaf und zu ebenjener Stille. Gut zu Überwintern ist eine Lebenskunst – eine, die wir alle noch mehr in uns kultivieren dürfen. Das Buch "Überwintern" von Katherine May hat mich übrigens durch die letzten Monate begleitet und ich lese es gerade schon zum zweiten Mal. Es ist so wohlig wie warme Milch mit Honig und versöhnt mit den Wintern des Lebens. Unbedingt lesen!


Wenn wir lernen gut zu überwintern und unsere (inneren) Winter anzunehmen, dann lernen wir auch uns selbst genug zu sein. So schenken wir unserer Seele Schritt für Schritt ein echtes, ein wärmendes, behagliches Zuhause und können die innere Obdachlosigkeit endlich beenden. Winter ist so viel besser als sein Ruf, versprochen!


Last but not least…


Und neben dem Buchtipp habe ich heute noch einen weiteren Lesetipp für Dich. Ätherische Öle: Wie Du im Winter in Deiner Kraft bleibst lautet einer der Gastartikel, den ich bei meiner Freundin Ulrike Ofner veröffentlichen durfte. Schau unbedingt bei Ulli vorbei, sie ist langjährige Expertin für Ayurveda und ihr liegen ganz besonders wir Frauen am Herzen. Auch ihren Online-Jahreszyklus mag ich uneingeschränkt empfehlen, ich bin selbst seit über einem Jahr schon dabei und voller Dankbarkeit dafür. Wenn Du Fragen dazu hast, dann sprich mich gerne auch hierzu an.


Nächste Woche gibt es bei Ulli übrigens eine grandiose Themenwoche zum Thema Gesundheit & Visionen. 5 Tage gibt’s tägliche Inspirationen und außerdem auch eine Live-Einheit am virtuellen Feuer. Hier geht’s direkt zur kostenfreien Anmeldung: Gesundheit & Visionen Workshop .


In tiefer Verbundenheit

Deine Evelyn





Alle Jahre wieder dasselbe Spiel: einerseits sehnen wir uns nach Ruhe und Besinnlichkeit, anderseits ist die Weihnachtszeit für viele Menschen, die stressigste Zeit des Jahres.


Und so werde ich oft in Gesprächen nach Tipps für mehr Gelassenheit und innere Ruhe gebeten. Denn gerade jetzt fällt es vielen von uns extrem schwer entspannt zu bleiben und dem Druck standzuhalten.


Für die meisten aber entsteht der größte Druck aus dem eigenen Perfektionismus heraus. Alles muss zu 100% perfekt sein, die Messlatte hängt in schier unerreichbarer Höhe und das diesjährige Fest muss das letzte toppen. Perfektes Essen, perfekte Deko, perfekte Stimmung, perfektes Outfit, perfekte Familie. Puh. Am Ende landen wir dann wahlweise mit Burnout unter dem Tannenbaum. Weil wir es einfach nicht schaffen.


Mir liegt es aber auch sehr am Herzen darauf aufmerksam zu machen, dass Weihnachten nicht nur Bilderbuch-Idylle ist. Weihnachten bedeutet für viele Menschen auch extreme Herausforderungen. Einsamkeit macht zum Beispiel vielen sehr zu schaffen, andere dagegen leiden an der Vorstellung die Feiertage mit zu vielen Menschen auf engem Raum zu verbringen. Kommen dann vielleicht noch Depressionen, finanzielle Sorgen, schwierige Familienverhältnisse, der Verlust von geliebten Menschen oder Tieren, mit dazu, wird diese Zeit zur echten Herausforderung. Und so würden wir das Fest der Liebe am liebsten aus unserem Kalender streichen. Weil es zu sehr weh tut.


Egal vor welchen Situationen Du ganz persönlich also derzeit stehst, möchte ich Dir gerne sagen, dass Du damit nicht alleine bist und Du selbst ganz viel für Dein Wohlergehen tun kannst. Dafür habe ich diesen Artikel geschrieben. Und wenn es sich bei Dir ganz arg und eng anfühlt, dann scheue Dich bitte nicht Dir Hilfe zu holen. Auch ich bin jederzeit gerne für Dich da.



15 Tipps um gut bei Dir zu bleiben und Geborgenheit und Gelassenheit in Dir zu finden:


Gut geplant ist schon fast gewonnen!

Egal ob Du alleine sein wirst, Gäste bewirtest oder selbst irgendwo zu Gast bist, einen guten Plan zu haben, ist schon die halbe Miete. Plane auch großzügige Pausen für Dich ein, die brauchst Du nämlich gerade jetzt. Es beruhigt den unruhigen Geist erfahrungsgemäß sehr, wenn ein gut durchführbarer und nachvollziehbarer Plan vorliegt. Einkaufen, Kochen, wer kommt wann, wohin geht’s wann, wer bringt was mit und was braucht es dafür noch – wenn Du das irgendwo jederzeit nachschauen kannst, kehrt ganz viel Ruhe ein – versprochen!


Routinen und Rituale die zu Dir passen!

Kreiere Dir Routinen, die wirklich zu den Anforderungen Deines Lebens passen. Hier liegt so viel Potential und gleichzeitig so viel mögliche Enttäuschung. Es macht einfach keinen Sinn von einer 2-stündigen Morgen-Routine zu träumen, wenn Du bisher keine 10 Minuten am Morgen für Dich hattest. Deshalb beginne bei Deiner Umsetzung mit dem aktuell Kleinstmöglichen. Und diese 10 Minuten zelebrierst und genießt Du dann in vollen Zügen.


Kleine, aber regelmäßige Auszeiten!

Anstatt bis zum bitteren Ende durchzupowern, schenke Dir mehrmals am Tag kleine Pausen. Ich bin eine große Verfechterin von Mikro-Pausen und im verlinkten Beitrag stelle ich Dir ganz wundervolle Möglichkeiten dafür vor.


Dekoration – keep it simple!

Ein einzelner frisch geschnittener und liebevoll geschmückter Tannenzweig ist (zumindest in meiner Welt!) mehr als die pompöse 3-Meter-Kunsttanne. Frisches Moos, ein paar tolle Zweige, eine schöne Schale mit Orangen und Granatäpfeln, - es gibt so viele wunderschöne Deko-Möglichkeiten, die auch noch Last Minute gelingen und außerdem ganz wenig Arbeit nur machen.


With a little help!

Um Hilfe zu bitten ist manchmal das Mutigste was wir tun können und es ist so wundervoll, wenn wir es tun. Verletzlichkeit zu zeigen und zu sagen, dass man es alleine nicht gut schafft, ist pure Stärke. Teile mit anderen Familienmitgliedern oder Freunden Deine Aufgaben und gib ein bißchen Verantwortung ab.


Meide große Städte und Shoppingcenter!

Unter Garantie bist Du danach noch erschöpfter und Dein Stresspegel steigt ins Unermessliche. Viel wohltuender und stimmungsvoller sind kleine Städtchen mit Charme, die sich noch einen ursprünglichen Charakter bewahrt haben. Der Unterschied ist sooooo spürbar!


Deine Not-to-do-Liste!

Einfach mal den Rotstift ansetzen kann wahre Wunder vollbringen. Gerade dann, wenn Deine To-Do-Liste aus allen Nähten zu platzen droht und täglich mehr eskaliert, ist es Zeit dafür! Nichts bringt schneller und einfacher Erleichterung auf allen Ebenen. Denke dabei vor allem an Dinge, die Dich stressen, Dich minderwertig fühlen lassen und auf die Du einfach keine Lust hast. Nun schau nicht so entsetzt, das ist erlaubt! ;-)


„Nein“ ist ein ganzer Satz!

Keine Lust auf den drölfsten Adventskaffee? Dann sag Nein! Sag Nein zu allem, was Dich nicht glücklich macht. Ja, das kann Anfangs ganz schön herausfordern, tut aber gut und schenkt Dir Entspannung. Statt wie immer 2 Tage bei Deinen Eltern, dieses Jahr nur 4-5 Stunden, einfach weil es Dir nicht gut tut? Gut so!


Let it flow!

Wann immer der Druck zunimmt ist eine kreative Auszeit eine wunderbare Möglichkeit wieder in den Fluss zu kommen. 5 Minuten Kritzeln löst die meisten Knoten im Nu wieder auf und bringt alles wieder zum Fließen. Ich liebe es Collagen zu gestalten, manchmal klebe ich nur 1-2 Worte in mein Art Journal, kleckse mit Tinte oder schmiere mit Farbe ein wenig darin rum. Es muss „nichts werden“. Es geht nur um den Prozess und um den Flow.



Money, Money, Money!

Um im Januar dann das böse Erwachen zu vermeiden, ist es wirklich sinnvoll, sich im Dezember an das eigene Budget zu halten. Ja, klingt vielleicht ein wenig wie die berühmte Spaßbremse, ersparte aber den gefürchteten Money-Kater. Mehr auszugeben als da ist, war noch nie so eine richtig gut Idee und gerade zu Weihnachten schlagen wir gerne mal über die Strenge. Frei nach dem Motto: man gönnt sich ja sonst nichts… Auch in finanziellen Dingen den Überblick zu bewahren und den eigenen Budgetrahmen einzuhalten, ist pure Selbstfürsorge und nimmt ganz viel Druck raus!


Auszeiten einplanen!

Selfcare ist jetzt oberste Pflicht – auch um gesund und kraftvoll durch diese Zeit zu kommen. Je gestresster wird sind, desto anfälliger und instabiler wird unser Immunsystem. Meditation und Stille täglich einplanen, sowie Spaziergänge, kleine Yoga-Einheiten und ganz bewusstes Nichtstun unbedingt im Kalender eintragen. Nicht darauf warten, dass es sich ergibt, denn das passiert nicht. Pausen ergeben sich nicht, wenn wir sie nicht planen.


Connection – In Verbindung bleiben!

Wenn Du vorrausichtlich viel alleine sein wirst über die Feiertage, dann kann es wertvoll sein, wenn Du bewusst auch für Verbindungen sorgst. Alleinsein ist grundsätzlich ein großes Geschenk und wir können uns nachhaltig dabei nähren. Aber wenn Du weisst, dass Du damit Schwierigkeiten hast, ist es wichtig auch für Begegnungen und vielleicht die eine oder andere echte Umarmung zu sorgen. Wenn das nicht möglich ist, dann suche immer auch Plätze oder Versammlungen auf, an denen Du auf andere Menschen triffst und so ein Gefühl von Verbundenheit fühlen kannst..


Sei ehrlich – zu Dir und zu den anderen!

Wie oft getrauen wir uns kaum etwas auszusprechen, wollen niemanden verletzten oder enttäuschen. Und wenn wir es dann aber doch tun, dann erleben wir oft eine Überraschung: unser Gegenüber ist erleichtert! Wir teilen so häufig ähnliche Gedanken und manchmal braucht es nur den Mut es auszusprechen. Das öffnet Raum für neue Erfahrungen, für ganz neue Möglichkeiten und Verbindungen.


There’s an oil for that!

Ätherische Öle sind meine Allzweckwaffe. Es gibt nichts wofür ich sie nicht einsetze und kaum ein Zustand, eine Herausforderung oder eine Blockade, bei der ich mit dem passenden Öl nicht weiterkommen würde. Die Collection der Bibelöle lässt beispielsweise keine Wünsche offen und alle enthaltenen Öle sind ein wahrer Segen. Und wenn Du ganz neu im Thema und Einsteiger bist: Weihrauch, Lavendel und Zitrone sind grandios für den Einstieg! Schreib mir einfach eine Mail, wenn Du die Öle gerne für Dich entdecken magst.


Bleib neugierig und lasse neue Erfahrungen zu!

Manche Dinge ändern sich einfach. Schon dadurch, dass wir Menschen einem permanenten Veränderungsprozess unterliegen. Und manchmal ändern sich Räumlichkeiten, Situation oder auch Familienkonstellationen. Durch Trennungen, Abschiede und Neuanfänge – Menschen stoßen vielleicht neu in unseren altbekannten Kreis, andere sind vielleicht nicht mehr da. Jede Veränderung hat auch die Chance für eine ganz neue wunderbare Erfahrung. Verschließ Dich nicht und gib der geänderten Situation wenigstens eine kleine Chance.


Ganz generell gilt: simplify Christmas und verabschiede überzogene Idealvorstellungen! Wenn Du 3 Tage im Schlafanzug sein und Liebesfilme anschauen magst, dann tu genau das! Mach Dich glücklich und sei ganz in Verbindung mit Dir. Und ja: es darf auch einfach sein! Auch an Weihnachten… Oder haben wir wirklich nichts gelernt aus dem letzten Weihnachtsfest?


Für die meisten aber entsteht der größte Druck aus dem eigenen Perfektionismus heraus. Alles muss zu 100% perfekt sein, die Messlatte hängt in schier unerreichbarer Höhe und das diesjährige Fest muss das letzte toppees Essen, perfekte Deko, perfekte Stimmung, perfektes Outfit, perfekte Familie. Puh. Am Ende landen wir dann ruckzuck mit Burnout unter dem Tannenbaum. Weil wir es einfach niemals schaffen werden perfekt zu sein.


Ich möchte Dir, uns allen, ein friedvolles Fest wünschen. Heilige Tage und Nächte, an denen wir uns Mitgefühl und Toleranz schenken mögen – uns selbst UND den anderen.


Alles Liebe für Dich und hab es ganz fein!


Deine Evelyn





Wenn uns die vergangenen Monate etwas gelehrt haben, dann vor allem Flexibilität. Nicht krampfhaft an Plänen und Vorhaben festzuhalten, sondern mit dem zu Schwingen was ist. Letztes Jahr waren wir zu dieser Zeit mitten im Lockdown und auch dieses Jahr ist die Aussicht auf Weihnachten und die kommenden Regeln ungewiss. Was aber sicher ist: Weihnachten wird kommen! Der Jahreswechsel findet statt und auch der Winter dauert noch ein paar Tage an.


Und anstatt Dir ein enttäuschtes „Weihnachten fällt aus!“ auf die Fahnen zu schreiben, möchte ich Dich dazu einladen, Dir in diesem Jahr (vielleicht zum ersten Mal!), die Frage zu erlauben, WIE Du diese Zeit gestalten und erleben möchtest. Denn, wir haben immer eine Wahl. Wir können nicht immer wählen, was in unserem Leben geschieht, aber wir können unseren Umgang damit wählen. Das liegt in unserer Freiheit und am Ende ist das vielleicht die größtmögliche Freiheit des Menschen, mit riesigem Veränderungspotential.


Das hier ist Deine Chance zur Entschleunigung, Deine Chance Dich auf vielfältige Art und Weise in und aus Deiner Tiefe zu nähren.


Ich möchte Dich dazu einladen, das Licht in Dir zu entzünden und ganz nah an Dich heran zu rutschen. Komm Dir näher, finde wieder Kontakt zu Dir selbst. Komm zurück nach Hause zu Dir! Verliere Dich nicht in der Ohnmacht und Angst, sondern pflege gerade jetzt eine gute, nährende Verbindung zu Dir selbst. Selbstfürsorge ist gerade diesen Winter so notwendig für uns alle. Um echte Not abzuwenden, um Schäden gering zu halten und gesund aus diesem Winter, aus diesen unsicheren Zeiten heraustreten zu können.


In einer Zeit, in der so vieles im Außen nicht erlaubt ist oder Ängste und Unsicherheiten schürt, gilt es jetzt Zuflucht in uns selbst zu finden. Uns ein beruhigendes, entspannendes Zuhause im Innen und Außen zu kreieren.


Schenke Dir selbst in diesen Tagen Zeit für Dich und Zeit mit Dir. Liebevolle Zuwendung zu Dir selbst bringt Dich zurück zu Dir, stillt Deine Sehnsucht nach Dir selbst. Rück ein wenig näher an Dich heran, – wenn nicht jetzt wann denn dann?


Geschenk für Dich: kostenloser Mini-Kurs


Manchmal braucht es nur einen kleinen Perspektivenwechsel. Mit meinem kostenlosen Mini-Kurs CALM CHRISTMAS möchte ich Dich genau dazu ermutigen. Möchte Dich einladen, herauszufinden, wie Du die kommenden Tage wirklich verbringen möchtest. Wonach Du Dich wirklich sehnst.


Kreiere Dir wundervolle, berührende Wohlfühlrituale, die weder ein Vermögen kosten müssen, noch stundenlanger Vorbereitung bedürfen. Es ist eine heilige Zeit und egal was im Außen gerade ist, Du kannst immer Heimat und Behaglichkeit in Dir finden. Und indem Du Deinen ureigenen Winter-Rhythmus ein wenig beobachtest, kannst Du spüren was Dir jetzt wirklich gut tut.

Möglicherweise ist es total befreiend, wenn Du Weihnachten in diesem Jahr einmal ganz anders als „normal“ feierst. Wenn Du Weihnachten zu einem Fest der Selbstliebe und Selbstfürsorge machst. Wenn Du aus allen Konventionen du Zwängen heraussteigst und am Ende nur das bleibt, was Dir wirklich dient, Dein Herz berührt und Dich auf einer ganz tiefen Ebene nährt.



Tschüss Stress! Hallo Me-Time!

Mach es Dir so richtig schön – mit Dir, der wichtigsten Person in Deinem Leben! Nimm Dir Zeit herauszufinden was Dir wirklich wichtig ist. Erlaube Dir zu träumen, auch wenn gerade vieles anders ist, als wir es kennen.


Versuche, nicht damit zu hadern, wie es jetzt gerade möglicherweise ist, sondern entdecke das Gute dieser Situation. Lass Dich verzaubern indem Du mit den Augen eines Kindes auf diese Situation schaust. Ohne Erwartung und ohne all Deine Gedanken daran „wie es normalerweise sein sollte und immer schon war“. Das öffnet Freiheit. Du veränderst Deinen Blickwinkel und dadurch kannst Du die Veränderung viel leichter willkommen heißen.


Vielleicht wirst Du viel Zeit mit Dir allein haben in den kommenden Tagen. Dann kann es eine wundervolle Unterstützung für Dich sein, wenn Du Dir eine sanfte, aber tragende Struktur kreierst. Natürlich ist es keine gute Idee aus Angst vor Einsamkeit jede Minute durchzutakten, nur um Dir selbst nicht zu begegnen. Denn genau dafür kannst Du nun Raum und Zeit öffnen: Dir selbst zu begegnen, Dir wieder nahe zu kommen und ganz in Dir zuhause sein. In der vermeintlichen Leere kann sich eine ganz wundervolle Fülle in Dir entfalten, Deine Sehnsucht nach Dir selbst wird dann gestillt.


Neben einer stützenden Routine ist natürlich Raum für Spontanität ganz wichtig. Du sollst ja hinspüren und Dinge tun (und lassen!!!), die Deinem ureigenen Bedürfnis entsprechen. Erinnere Dich daran, dass wir Schöpferinnen sind und es vollkommen legitim ist, wenn Du für Dich das kreierst, das Deiner Vorstellung von Weihnachten am allermeisten entspricht. Plane selbst und lass nicht alle andere für Dich entscheiden.



Entschleunigung statt Burnout unterm Tannenbaum


Weihnachten wird voraussichtlich auch dieses Jahr anders als sonst. Ja, das kann und darf auch ein etwas mulmiges Gefühl oder Ängste auslösen. Anderseits ist dieses Weihnachtsfest vielleicht genau die Möglichkeit nach der wir uns möglicherweise insgeheim schon lange gesehnt haben: Weihnachten endlich einmal anders zu gestalten. Endlich mal entspannt und in unserem eigenen Tempo durch den Advent zu reisen und nicht im Burnout unter dem Tannenbaum zu landen.

Mit wem ich auch spreche, die Sehnsucht nach tiefer Ruhe und Loslassen ist allgegenwärtig. Echtes Loslassen auf allen Ebenen. Den Kampf loslassen, alles Wollen loslassen und Dich ganz dem Sein hingeben. Wir alle sehnen uns so sehr nach Stille und Rückzug – und fürchten genau das aber zur Weihnachtszeit…


Mit meinem kostenlosen 5-Tages Kurs CALM CHRISTMAS, möchte ich Dich dazu einladen, dieses Fest zu einem Fest der Selbstfürsorge machen und es Dir so richtig schön zu machen – ganz egal, ob Du alleine feierst, mit Partner, Familie oder Freunden.


Ich freue mich sehr, wenn Dich dieser Mini-Kurs ruft. Er ist ein Geschenk für Dich um Dir diese ganz besondere Zeit jetzt selbst zum Geschenk zu machen. HIER geht’s zur kostenlosen Anmeldeseite.


Im Herzen verbunden Deine Evelyn