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In the Mood for Fall


So sehr ich die sommerliche Wärme brauche und genieße, so sehr liebe ich aber auch den Herbst! Ehrlich, - wer kann dieser Jahreszeit schon widerstehen? Diese Farben! Diese Gerüche in der Natur! Die Gemütlichkeit! Die frische, klare Luft! Die kulinarischen Verlockungen! Hach! Ja, ich liebe den Herbst sehr und empfange all seine Geschenke stets mit offenen Armen.


Und dennoch: das war nicht immer so. In jüngeren Jahren war ich stimmungstechnisch extrem wetterabhängig. Heute lasse ich mich ein auf das was ist. Und ich habe gelernt in jeder Jahreszeit das Schönste zu finden. Und gerade im Herbst finde ich das gar nicht schwer. Der Herbst ist mir heilig und ich liebe diesen Übergang in die dunkle Jahreszeit. Und trotzdem darf da natürlich auch eine gewisse Wehmut sein, gerade dann, wenn man gefühlt vom Sommer im Stich gelassen wurde. Ich schreibe mir dann gerne eine Liste, mit Dingen darauf, auf die ich mich freue.


Vielleicht gehörst Du zu den Menschen, die sich gerade schwer damit tun, dass der Sommer vorbei ist und wir uns unweigerlich mitten in der kalten, dunklen Jahreszeit befinden? Dann lass Dich gerne von meiner Liste inspirieren. Ich bin sicher, Du findest das eine oder andere, dass Dir auch Freude bereiten könnte. Und dann schreib einfach Deine eigene Herbst-Magie-Liste!


Ode an den Herbst – meine Übergangsrituale


Vor Sonnenaufgang aufstehen. In eine große Decke oder in flauschweiche Tücher hüllen, ans Fenster gehen oder nach draußen, sanft im aufgehenden Licht des Tages wiegen.


In die heilige Stille des neuen Tages eintauchen und einfach nur sitzen.


Bewegen, strecken und recken. Sanft die Glieder bewegen, den Körper dehnen. Tanzen und die Hüften erwachen lassen.


Täglich das eigene Licht entzünden, symbolisch mit einer Kerze in der Küche oder auf dem Altar.


Ein warmes Frühstück zubereiten. Die natürliche Süße des Getreides genießen und kurz gedämpfte Früchte dazu essen.


In eine schöne Glaskaraffe und Thermoskanne investieren. Genügend klares, frisches Wasser trinken, auch wenn jetzt vielleicht weniger Durst zu verspüren ist. Warmes Ingwerwasser über den Tag verteilt spendet Wärme und Wohlbehagen.


Die letzte Ernte einfahren und Wintervorräte einkochen.


Schwimmen gehen, so oft wie es geht. Auf den Rücken legen, die Augen schließen und träumen. Schwerelosigkeit und tiefer Frieden inklusive.


Ein Journal besorgen und es sich ganz zu Eigen machen. Alles hat dort seinen Platz. Schenk Dir Zeit für Dein Tagebuch des Loslassens und des Rückzugs.


So viel wie möglich draußen sein. Egal ob Parks, Wälder, Felder oder Berge. Von den Herbststürmen durchpusten lassen und alles Schwere dem Wind überlassen.


Am Wasser Spazierengehen. Zum Fluss werden. Schöne Steine sammeln und bemalen. Impulsworte darauf hinterlassen und sie wieder der Natur übergeben.


Täglich wahlweise eine Golden Milk, einen Becher heißen, feurigen Inka Kakao oder würzigen Chai genießen.



Die Natur mit ins Haus bringen. Von besonders schönen Blättern oder Zweigen finden lassen. Farben, Sonnenstunden und Glücksmomente einsammeln und konservieren.


Andere Wege als die üblichen nehmen. Gewohnheiten und Langeweile durch kleine Änderungen durchbrechen.


Sinnliche Bäder genießen. Die Haut mit einem duftenden Peeling von Hautschüppchen befreien und den Körper täglich mit reichhaltig pflegenden Ölen und samtigen Cremes verwöhnen.


Fremde Menschen anlächeln und ihnen in die Augen schauen. Sie wirklich sehen und in Verbindungen gehen.


Durchs raschelnde Laub stapfen. Das bunte Herbstkleid feiern.


So viele Katzen und Hunde wie nur möglich streicheln.


Atmen, atmen, atmen. Tiefe Atemzüge in den Bauch.


Kuschelige Wolle besorgen und einen flauschigen Schal stricken.


Die ersten Kastanien finden und mit Streichhölzern Figuren bauen.


Endlich wieder einen Roman lesen. Auf der Couch liegend Hörbücher hören. Einfach dabei einschlafen.


Gemeinsam mit Freunden und Familie kochen. Ein Herbst-Picknick mit Lagerfeuer. In die sinnliche Welt der der Suppen, Eintöpfe, Currys eintauchen. Jede Woche mindestens ein neues Rezept ausprobieren.


Am Feuer sitzen und singen. Oder in Stille dem Knistern des Feuers lauschen.


praktizieren und die täglichen Segnungen wahrnehmen. Ein Dankbarkeits-Journal führen. Den Herbst, die Liebe und das Leben feiern.


Den eigenen Raum entrümpeln. Loslassen, was belastet und Freiraum kreieren. Gründlich säubern und räuchern. Segnen was ist. Liebevoll den eigenen Deinen Sacred Space kreieren.


Die zunehme Dunkelheit willkommen heißen und zelebrieren.


Früh Schlafen und lange schlafen. Die Morgenroutine beginnt bereits am Abend zuvor.


Einfach mal nichts tun.


Mhmmmmm! Komm, lass uns den Herbst genießen! Bist Du dabei?


LOVE

Deine Evelyn


PS: Hol Dir HIER meinen kostenlosen Guide „Sacred Space – Gestalte Deinen Kraftplatz“ und beginne sofort mit der Gestaltung. Ich freu mich Dich dabei begleiten zu dürfen!